"MonA-Net"

13. September 2004, 14:03
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Info-Plattform für Mädchen soll Kontakte zwischen Burgenländerinnen und Ungarinnen fördern

Eisenstadt - Berührungsängste über das Internet abbauen will das Interreg-Projekt "MonA-Net" (Mädchen online Austria - Netzwerk): Die Internet-Plattform Mona-Net soll Mädchen und junge Frauen besonders im Burgenland und in der ungarischen Grenzregion ansprechen und ihnen zielgruppenspezifische Informationen bieten. Ergebnisse einer in Ungarn und im Burgenland durchgeführten Umfrage präsentierten Landesrätin Verena Dunst (S) und Projektkoordinatorin Jutta Zagler am Dienstag in Eisenstadt.

Erhebung

Im Zuge der Befragung wurden unter anderem die jeweiligen Kenntnisse der Jugendlichen über das Nachbarland erhoben. Der Bezug der Mädchen zum Nachbarland sei offenbar zu einem guten Teil auf Einkaufsvorteile und -möglichkeiten beschränkt. Mädchen in Ungarn haben im Hinblick auf Kenntnisse der Nachbarsprache einen großen Vorsprung gegenüber jungen Burgenländerinnen, so das Resümee nach Auswertung der knapp 1.900 Fragebögen.

Auf beiden Seiten müssten noch viele Grenzen "verlernt" werden, die in den vergangenen Jahren das Bild vom Nachbarland geprägt hätten, so Landesrätin Dunst. Die größten Ängste auf burgenländischer Seite bezögen sich offenbar auf die Auswirkungen des Eu-Beitritts Ungarns auf den Arbeitsmarkt.

Möglichkeiten

MonA-Net wird aus Interreg IIIA-Mitteln sowie vom Land Burgenland und dem AMS finanziert. Den Teilnehmerinnen steht unter anderem ein von einer Psychologin betreuter Helpdesk zur Verfügung. Außerdem bietet die Plattform die Möglichkeit zum Austausch von Informationen, Lerntipps und Fragen rund um das Berufsleben. Mädchen können sich auch eine E-Mailadresse anlegen und eine eigene Homepage gestalten. (APA)

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