Moore geht der US-Gesundheitsindustrie an den Kragen

27. Juli 2004, 12:36
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Der Filmemacher arbeitet schon am nächsten Film mit dem Titel "Sicko"

Los Angeles - Für den US-Filmemacher Michael Moore ist das Arbeiten etwas einfacher geworden: Nach seinem Erfolg mit "Fahrenheit 9/11" hat er für seine nächsten Projekte keine Finanzierungsprobleme mehr. Der neue Film "Sicko" sei auch schon in Arbeit, sagte Moore in einer Telefonkonferenz mit Journalisten. Moore will darin mit der US-Gesundheitsindustrie abrechnen.

Der Filmemacher, der für seine Dokumentation "Bowling for Columbine" einen Oscar gewann, sagte, er würde "Sicko" auch drehen, wenn ihm "Fahrenheit 9/11" nicht die notwendige finanzielle Freiheit gegeben hätte. Der Streifen ist der erste US-Dokumentarfilm, der in den heimischen Kinos die Umsatzschwelle von 100 Millionen Dollar überschritten hat - bei Produktionskosten von nur sechs Millionen Dollar. (APA/AP)

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