100-Millionen-Dollar-Marke überschritten

29. Juli 2004, 11:32
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Erster Dokumentarfilm, der in Nordamerika so hohe Summen einspielt - Moore sieht Bestätigung für wachsenden Bedarf an Dokumentation

"Los Angeles - Michael Moores Anti-Bush-Dokumentarfilm "Fahrenheit 9/11" hat einen neuen Rekord aufgestellt. Am Wochenende übersprang der Streifen in Nordamerika als erster Dokumentarfilm die 100-Millionen-Dollar-Marke. Seit dem Kinostart Ende Juni spielte "Fahrenheit 9/11" nach Studioangaben vom Montag insgesamt 103,3 Millionen Dollar (85,1 Millionen Euro) ein. Oscar-Gewinner Moore wertete den kommerziellen Erfolg als Zeichen für den wachsenden Bedarf von Dokumentarfilmen. Er bezeichnete es als "Herausforderung" für ihn und andere Filmemacher, dem Publikum mehr Dokumentationen zu bieten.

Die Verleihfirma Lions Gate will sich darum bemühen, den Film bis zu den US-Präsidentschaftswahlen im November in den Kinos laufen zu lassen. Moore hat sich die Abwahl von George W. Bush zum Ziel gemacht. Er bemühe sich darum, eine DVD-Version des Films noch im Oktober auf den Markt zu bringen. "Fahrenheit 9/11" kommt am 6. August in die österreichischen Kinos. (APA/dpa)

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