Die kommen, die Platten

24. Juli 2004, 20:30
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The Prodigy nach siebenjähriger Pause zurück - Neues unter anderem auch von Nelly und Joss Stone

Wien - Sieben Jahre haben The Prodigy kein neues Studioalbum veröffentlicht. Am 23. August ist die Wartezeit vorbei, das jüngste Werk "Always Outnumbered, Never Outgunned" (edel) erscheint. Für den vierten Longplayer der britischen Formation wurden Gäste wie Princess Superstar, Juliette Lewis, Liam Gallagher und Paul Jackson ins Studio geholt. Mastermind Liam Howlett hat die gesamte CD auf seinem Laptop in Essex geschrieben und programmiert. Gemixt wurde in London, gemastered in New York. Außerdem demnächst neu:

"Nellyville" hieß das Erfolgsalbum von Nelly, "Dilemma" (feat. Kelly Rowland) die Hitsingle. Am 13. September kommen nach einer Pause gleich zwei Longplayer des US-Stars heraus: "Sweat" und "Suit". Die Plattenfirma Universal erklärt: Die eine Scheibe sei zum Relaxen, die andere zum "Bouncen und heißen Bootyshaken im Club". Gaststimmen steuerten u.a. Christina Aguilera, Usher und Rapper Twister (auf "Sweat") bzw. Pharrell Williams und Snoop Doog (auf "Suit") bei.

Nach ihrem zwei Millionen Mal verkauften Erfolgsdebüt "The Soul Sessions" bringt die junge britische Soul-Sängerin Joss Stone im September ihr zweites Album heraus. Die 14 Songs auf "Mind Body and Soul" decken ein breites musikalisches Spektrum ab - zwölf davon hat die Sängerin mitgeschrieben, wie EMI Music mitteilt. Einige Tracks, u.a. "Torn", "Tattered", "You Had Me" and "Jet Lag", hat die Senkrechtstarterin schon live präsentiert. Die erste Single aus "Mind Body And Soul" wird "You Had Me" heißen und am 2. August erstmals zu hören sein. Die Vorbilder der 17-jährigen Soul-Sängerin sind Whitney Houston und Aretha Franklin.

Emma Bunton, Ex-Spice-Girl: Die Blondine versucht ein Comeback außerhalb ihrer Heimat. In England verkaufte sich die Solo-CD "Free Me" (Universal) mehr als 200.000 Mal. Im September kommt die Platte nun auch hier zu Lande in den Handel. Als Vorbote wurde die Single "Maybe" ausgekoppelt. Emma: "Das Album ist stark von den sechziger Jahren beeinflusst, und ich spüre, dass ich etwas Neues kreiert habe." An Selbstbewusstsein mangelt es nicht.

Jean Michel Jarre will am 20. September mit dem ersten speziell für Dolby Surround 5.1 Sound konzipierten Album Musikgeschichte schreiben. "Aero" (Warner) - eine Werkschau mit drei neuen Tracks - besteht aus einer CD-Version (damit auch Besitzer herkömmlicher HiFi-Anlagen etwas davon haben) und einer Audio-DVD (5.1. Version). Der Klangtüftler hat seine Songs so eingespielt, dass die Töne aus fünf Richtungen kommen. " 'Aero' platziert den Hörer mitten in die Musik", erklärt Jarre. "Es ist, als würde man in einer Audio-Landschaft stehen und nicht nur vor einem Bild."

Natalie und Nicole Albino bilden das Duo Nina Sky. Die Zwillinge bieten auf ihrem am Montag erscheinenden selbstbetitelten Debüt (Universal) eine Mischung R&B mit Hip-Hop-Einflüssen, nostalgischen Pop-Melodien und Rock. Den Großteil der Musik schrieben die Schwestern selbst. Die Vorliebe für Stilvielfalt führen die Sängerinnen auf ihren Stiefvater zurück, einen DJ. "In der früh spielte er Rock, dann ging er zu Miles Davis über - und am Abend gab's Madonna zu hören."(APA)

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    Keith Flint von The Prodigy

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