Großbrand in Wien-Donaustadt: Mülldeponie stand in Flammen

25. Juli 2004, 09:32
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Selbstentzündung durch Sonneneinstrahlung oder glosender Hausmüll als Ursache - Keine Gefahr für Menschen

Wien - Am Freitag brannte die Mülldeponie am Rautenweg (Donaustadt). Der Rauch, der ab dem späten Vormittag von dem dort lagernden Haus- und Sperrmüll aufstieg, war weithin zu sehen. Von einem "100 mal 30 Meter" großen Feld auf der Deponie, aus dem offene Flammen schlugen und das es zu löschen galt, war bei der Feuerwehr die Rede. Sechzehn Feuerwehrautos mit großen Wassertanks waren im Einsatz, die Löscharbeiten dauerten bis in die Abendstunden.

Mit einem Bagger wurden schichtweise die Glutnester abgetragen und die freigelegte Müllschicht gekühlt.

"Keine Gefährdung der Umwelt"

In der Nachrichtenzentrale der Wiener Feuerwehr hieß es, so ein Brand sei sehr "langwierig" zu löschen, weil immer wieder Glutnester im Müll neu zu entflammen drohen. Man habe mit Atemschutz vorgehen müssen, es habe aber "keine Gefährdung der Umwelt" bestanden. "Unappetitlich" sei so ein Brand auf der Müllhalde jedenfalls, sagte ein Feuerwehrsprecher.

Als Ursache für das Feuer vermutet man die heiße Sonneneinstrahlung der letzten Tage oder es habe sich etwas im Hausmüll befunden, das sich später entzündete. Fremdverschulden dürfte nicht vorliegen. (aw, DER STANDARD Printausagbe 24/25.7.2004)

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    Löscharbeiten am Rautenweg

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