Gorbach: Weg mit der Frühpension

23. Juli 2004, 16:49
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Für den Vizekanzler ist "Schluss mit lustig": Er fordert auch Abschaffung der Pragmatisierung im öffentlichen Dienst

Wien - "Schluss mit lustig", meinte Vizekanzler Hubert Gorbach (F) am Freitag in Sachen Pensionen - und forderte die Abschaffung der Frühpensionierungen und der Pragmatisierungen im Öffentlichen Dienst. Man sollte im Sommer darüber parteiübergreifende Gespräche führen, "im Herbst schlägt dann die Stunde der Wahrheit", so Gorbach in einer Aussendung.

"Frühpensionierungen sind kein geeignetes Mittel, um Personalpolitik zu machen", meinte er angesichts des Erkenntnisses des Verfassungsgerichtshofes (VfGH) zum Zwangs-Ruhestand im Öffentlichen Dienst. Für ihn "krankt es letztlich wirklich" am Kündigungsschutz, der eine "Zweiklassengesellschaft" schaffe. Gorbach plädierte dafür, sich an Dänemark zu orientieren, wo die Pragmatisierung durch einen parteienübergreifenden Parlamentsbeschluss abgeschafft worden sei. (APA)

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    Gorbach: "Im Herbst schlägt dann die Stunde der Wahrheit"

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