Kartenverkauf läuft sehr gut

23. Juli 2004, 18:56
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Jedermann geht zu seinesgleichen: Vorstellungen vierfach überbucht

Salzburg- Wie die vergangenen beiden Spielzeiten verspricht auch der Festspielsommer 2004 in Salzburg hervorragende Resultate beim Kartenverkauf. Bis Donnerstag sind von den 217.000 zum Verkauf aufgelegten Tickets bereits 185.000 abgesetzt worden, teilten die Festspiele am Freitag in einer Aussendung mit.

Vierfach überbucht sind die elf Vorstellungen des "Jedermann", aber auch für die neun Aufführungen des "Rosenkavalier" sowie für die beiden konzertanten Opern "Krieg und Frieden" und "I Capuleti e i Montecchi" ist keine Karte mehr erhältlich. In der Oper strebt Purcells "King Arthur" mit einem Verkaufsstand von gegenwärtig 93 Prozent ebenso zielsicher auf die Traumquote "ausverkauft" zu wie Korngolds "Die tote Stadt" (91 Prozent) und Mozarts "Cosi fan tutte" (90 Prozent). Bei der "Entführung aus dem Serail" hat die Aufholjagd begonnen - momentan ist ein Verkaufsstand von 75 Prozent zu verzeichnen.

Hohe Buchungsraten bei Dramen

Eugene O'Neills "Eines langen Tages Reise in die Nacht", mit zehn Vorstellungen in der zweiten Augusthälfte im Landestheater auf dem Spielplan, rangiert schon jetzt mit einer Buchung von 91 Prozent im Spitzenfeld, gefolgt von Tschechows "Die Möwe" mit 83 Prozent. Diese Werte sind besonders hoch zu gewichten, da das Schauspielpublikum erfahrungsgemäß spontaner reagiert als die langfristig planenden Opernbesucher und der Kaufentschluss oft kurzfristig erfolgt. Namentlich bei den Veranstaltungen auf der Perner-Insel ist der Verkauf an der Abendkasse stets überdurchschnittlich: Darum berechtigen die derzeitigen Buchungsstände von rund 75 Prozent für Castorfs "Kokain" und für Marlowes "Edward II." zu den schönsten Hoffnungen.

Bestens etabliert hat sich das Young Directors Project im republic, das sich großer Nachfrage erfreut. Auch im Konzert entsprechen die Verkaufszahlen durchgängig den Werten des Vorjahres. (APA)

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