Lomo stößt in den Bereich des Films vor

20. September 2004, 14:50
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Kooperation der Lomographischen Gesellschaft mit "3"

Mit dem Kooperationsprojekt "Die Großen Österreichischen 10-Sekunden-Filmfestspiele" der Lomographischen Gesellschaft und dem Mobilfunkanbieter Hutchison 3G beschreitet "Lomo" zum ersten Mal das Gebiet des Films. Der Unterschied zu den bekannten Fotos bestehe beim Videomessaging in der Erweiterung der medialen Möglichkeiten, erklärte Matthias Fiegl, Präsident der Lomographischen Gesellschaft, bei einer Pressekonferenz Mittwoch Abend in Wien. Zum ersten Mal könnten die Bilder etwa mit Ton untermalt werden.

Zeh-Sekunden

Bei der aktuellen Aktion der Kooperationspartner werden Zehn-Sekunden-Videomessages über videotaugliche Handys in beliebiger Menge an eine bestimmte Telefonnummer geschickt und so automatisch online präsentiert. Damit nehmen die Kurzvideos am Wettbewerb zu den "Österreichischen 10-Sekunden-Filmfestspielen" teil. Die Sieger ermittelt eine Jury, die derzeit zusammengestellt wird. Gefragt sidn witzige, experimentelle, ausgefallene und wilde Zehn-Sekunden-Videomessages.

Alle zwei Wochen ein Thema

Beginnend mit Donnerstag, wird für die bewegten "Lomos" alle zwei Wochen ein neues Thema gestellt, das erste lautet "Schau mal, was ich kann". Zu jedem Festspielthema werden kleinere Preise vergeben, im Juli 2005 wird ein Gesamtsieger gekürt.

Die Kooperation von Lomo und "3" erkläre sich aus den "10 Goldenen Regeln", meint Berthold Thoma von Hutchison 3G. Dabei handelt es sich um die Kernaussagen der Lomographie und nun auch Filmens. Grundsätzlich geht es um das spontane Fotografieren, das auf Quantität setzt, aus der sich die Besonderheit der einzelnen Arbeiten ergeben soll. Die erste Regel lautet: "Nimm deine Lomo überallhin mit". Da man das Handy immer dabei habe, sei es unkomplizierter geworden, diese Regel zu befolgen, erklärte Fiegl. (APA)

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