Filipino kehrt nach Geiselhaft im Irak in Heimat zurück

23. Juli 2004, 20:06
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Großer Empfang in Manila - Dank an Staatspräsidentin

Manila - Der vor zwei Tagen aus der Geiselhaft im Irak entlassene Filipino Angelo de la Cruz ist am Donnerstag in seine Heimat zurückgekehrt. An der Seite seiner Frau traf der Vater von acht Kindern am Flughafen von Manila ein und wurde in den VIP-Bereich geführt, wo bereits andere Familienangehörige warteten. Vor Freude über die Rückkehr des 46-jährigen Lastwagenfahrers, der zwei Wochen lang unter Todesdrohungen im Irak festgehalten worden war, brachen die Verwandten in Tränen aus.

"Ich möchte Präsidentin Gloria (Macapagal) Arroyo und der Regierung danken, dass sie meinem Wohlergehen so viel Aufmerksamkeit gewidmet haben", sagte de la Cruz. "Ich werde das nie vergessen." Die Regierung in Manila war den Forderungen der Geiselnehmer nachgekommen und hatte ihre Soldaten vorzeitig aus dem Irak abgezogen.

De la Cruz trug bei seiner Ankunft in der Heimat ein weißes Hemd mit den Aufschriften "Ich bin ein Filipino" und "Arbeit ist ehrenwert" auf Englisch. Der Lastwagenfahrer war nach seiner Freilassung am Dienstag zunächst in den Vereinigten Arabischen Emiraten medizinisch untersucht worden. Dort traf er auch seine Frau Arsenia, die während der Geiselnahme in der jordanischen Hauptstadt Amman ausgeharrt hatte. (APA)

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    Angelo de la Cruz bei seiner Ankunft in Manila

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