Neue Vorwürfe gegen Halliburton

23. Juli 2004, 11:02
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Demokraten: Überteuerte Lieferungen kosteten Steuerzahler 166,5 Mio. Dollar zusätzlich

Washington - Die frühere Firma von US-Vizepräsident Dick Cheney hat laut einem Bericht von Demokraten im Kongress für Öllieferungen im Irak möglicherweise weit mehr verlangt als das jetzt dafür zuständige Unternehmen. Halliburton habe für den Import aus Kuwait in den Irak 2,68 Dollar (2,18 Euro) pro Gallone (3,8 Liter) kassiert, heißt es in dem am Mittwoch veröffentlichten Bericht.

Der regierungseigene Versorger DESC, der den Auftrag von Halliburton übernommen hat, habe den Vertrag für 1,57 Dollar (1,28 Euro) pro Gallone erfüllt. Den amerikanischen Steuerzahler habe diese Differenz 166,5 Millionen Dollar (rund 135 Millionen Euro) gekostet. Eine Sprecherin von Halliburton wies die Vorwürfe zurück und nannte den Vergleich auf Basis des Benzinpreises unfair. Offenbar unterschieden sich die Bedingungen beider Verträge erheblich, erklärte sie. (APA/AP)

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