Bush empfing Astronauten der ersten Mondlandung

26. Juli 2004, 12:13
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Kongressausschuss kürzte NASA-Budget - durch Umschichtungen sollen ab 2015 wieder Mondflüge stattfinden

Washington - Zum 35. Jahrestag der ersten Mondlandung hat US-Präsident George W. Bush am Mittwoch die Astronauten der Apollo 11 empfangen. Bush sprach hinter verschlossenen Türen im Oval Office mit Neil Armstrong und "Buzz" Aldrin, die am 20. Juli 1969 als erste Menschen den Mond betreten hatten, und mit Michael Collins, der damals als Pilot in der Kommandokapsel blieb. Bush hatte zu Beginn des Jahres ein neues Raumfahrtprogramm verkündet, das eine Neuauflage der Mondflüge und spätere Reisen von Menschen auch zum Mars vorsieht.

Budget gekürzt

Allerdings kürzte ein Unterausschuss des Repräsentantenhauses am Dienstagabend das Budget der Raumfahrtbehörde NASA für 2005 auf 15,1 Milliarden Dollar (12,3 Milliarden Euro) und versetzte damit den ehrgeizigen Plänen des Präsidenten einen Schlag. Der von dem Unterausschuss beschlossene Budgetentwurf liegt um 229 Millionen Dollar unter dem NASA-Haushalt für 2004 und 1,1 Milliarden Dollar unter dem Forderungen des Weißen Hauses. Allerdings wird über das NASA-Budget noch weiter im Repräsentantenhaus und Senat beraten, bevor es endgültig von beiden Häusern verabschiedet wird.

Ab 2015 wieder Mondflüge

Für das neue Raumfahrtprogramm rechnet das Weiße Haus mit zusätzlichen Kosten in Höhe von zwölf Milliarden Dollar über die kommenden fünf Jahre. Der größte Teil davon soll durch Umschichtungen im NASA-Budget locker gemacht werden. Die Pläne sehen vor, ab dem Jahr 2015 wieder Astronauten zum Mond zu schicken. Dazu soll ein neues "Erkundungsfahrzeug" entwickelt werden. (Apa)

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