Während der Walfangtagung geht das Sterben weiter

22. Juli 2004, 17:45
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Im Internationalen Schutzgebiet des ligurischen Meeres wurde ein toter Finnwal gesichtet

Sorrent - Während im süditalienischen Sorrent die Internationale Walfangkommission (IWC) über die Zukunft der großen Meeressäuger diskutiert, geht das Sterben der Tiere auch in unmittelbarer Nähe weiter: Im Internationalen Schutzgebiet des ligurischen Meeres, in dem zahlreiche Wale und Delfine beheimatet sind, wurde ein toter Finnwal gesichtet. Das 15 Meter lange Tier sei wahrscheinlich beim Zusammenstoß mit einem Schiff ums Leben gekommen, berichtete die Umweltstiftung WWF am Mittwoch.

Vor der Südostküste Sardiniens seien zudem zwei Pottwale in den Schwertfischnetzen sardischer Fischern verendet, teilte Greenpeace mit. Auch ein zwei Meter langer Delfin sei Opfer der Netze geworden. Schätzungen zufolge sterben jährlich mindestens 300.000 Wale und Delfine allein durch Beifang in der Fischerei. (Apa)

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