Peru: 46 Kinder bei Kältewelle gestorben

22. Juli 2004, 15:32
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Temperaturen von bis zu minus 25 Grad Celsius

Lima - Bei der seit Wochen andauernden Kältewelle in Peru sind nach Regierungsangaben bisher 46 Kinder ums Leben gekommen. Die meisten von ihnen seien an Lungenentzündungen infolge der Kälte gestorben, teilte Außenminister Manuel Rodriguez am Dienstag in Lima mit.

Die seit Juni anhaltende kalte Witterung betreffe inzwischen rund 158.000 Menschen vorwiegend in den Bergregionen des Landes. Die in mehr als 4.000 Metern Höhe lebenden Menschen litten unter Temperaturen von bis zu minus 25 Grad Celsius.

Den Angaben zufolge zerstörte die Kälte bisher rund 300.000 Hektar landwirtschaftliche Flächen, 105.000 Nutztiere verendeten. Rodriguez teilte mit, die Vereinten Nationen hätten insgesamt 745.000 Dollar (600.000 Euro) bereitgestellt. (APA)

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