Markt für Highend-Handys legt um 52 Prozent zu

27. Juli 2004, 13:54
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Nokia baut Marktführerschaft aus

Auf dem Markt für Mobilgeräte - damit sind Highend-Handys (Smartphones bzw. Featurephones) und Handhelds gemeint - sind in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) im abgelaufenen zweiten Quartal dieses Jahres 52 Prozent mehr Geräte verkauft worden. Laut einer Studie der britischen Marktforscher von Canalys gingen in der Region insgesamt 2,58 Mio. Smartphones und Handhelds über die Ladentische. Der finnische Mobilfunkriese Nokia konnte seinen Marktanteil von 49,5 Prozent im Vorjahresquartal auf 52,4 Prozent ausbauen und setzte gut 1,35 Mio. Geräte ab, was einem Zuwachs von 61 Prozent entspricht.

VErfolger

Auf dem zweiten Platz folgt HP mit einem Marktanteil von 9,9 Prozent und einer Absatzsteigerung um 64 Prozent auf 254.300 Geräte. Die auf den Rängen drei und vier befindlichen palmOne und Sony Ericsson konnten nicht vom Branchenaufschwung profitieren. Ihre Verkaufszahlen sanken um sechs bzw. neun Prozent. Im Handheldbereich konnte HP mit 28,3 Prozent Marktanteil die Marktführerschaft von palmOne aus dem Vorjahresquartal übernehmen. palmOne stürzte dagegen von 33,8 Prozent im Vorjahr auf nun noch 19,8 Prozent Marktanteil ab, kann aber die zweite Position halten.

Mehr Smartphones von Nokia

Im Smartphonebereich konnte Nokia seine beherrschende Stellung weiter ausbauen und führt mit 80,4 Prozent Marktanteil die Rangliste an. Weit abgeschlagen folgen die Konkurrenten Sony Ericsson (8,9 Prozent) und Siemens (3,7 Prozent). Bei den Handybetriebssystemen führt laut Studie weiterhin Symbian mit 94 Prozent Marktanteilen. Microsofts Anteil fiel demnach nach einem guten ersten Quartal 2004 auf vier Prozent zurück. PalmSource kann mit seinem Treo 600 seinen Marktanteil auf niedrigem Niveau auf unter zwei Prozent steigern. (pte)

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Canalys

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