Preiserhöhung lässt Autofahrerklubs schäumen

28. Juli 2004, 13:11
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Jüngste Teuerungswelle nicht gerechtfertigt

Wien - Für die heimischen Autofahrerklubs ist die jüngste Spritpreiserhöhung nicht gerechtfertigt. "Jede noch so geringe Erhöhung des Rohölpreise wird ungeschaut an die Konsumenten weiter gegeben", kritisiert der ÖAMTC und fordert in einer Aussendung eine sofortige Rücknahme der Preisanhebung. Der ARBÖ meldet am Dienstag, die jetzige Spritpreiserhöhung umfasse nicht nur die Erhöhung der Richtpreise um 2 Cent für alle Treibstoffsorten durch die OMV, sondern auch Verteuerungen bei anderen Tankstellen wie BP und Shell.

Die Teuerung gehe quer durch alle Treibstoffsorten und Marken. Genau vor einer Woche sei Diesel um 2 Cent und Superbenzin um 3 Cent an vielen Tankstellen verteuert worden, kritisiert der ARBÖ in einer Pressemitteilung.

Stabile Notierungen an Produktbörse

Die jüngste Teuerungswelle bei Eurosuper sei durch die Notierungen an der Produktenbörse in Amsterdam-Rotterdam-Antwerpen nicht gerechtfertigt. Der ARBÖ verweist dabei auf Zahlen. So seien die Notierungen für Eurosuper seit Dienstag vergangener Woche (13. Juli) auf einem stabilen Niveau von 450 bis 455 Dollar pro Tonne geblieben - bis auf einen "Ausreißer" am Donnerstag vergangener Woche (15. Juli). Und die Verteuerung von Rohöl der Sorte Brent beeinflusse den Treibstoffpreis lediglich zu 10 bis 20 Prozent. (APA)

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