Michael Jacksons Anwälte kämpfen für Geheimhaltung

22. Juli 2004, 11:03
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Akten sollen unter Verschluss bleiben

Die Anwälte des wegen Kindesmissbrauchs angeklagten Popstars Michael Jackson wollen die Öffentlichkeit weiter von dem Verfahren ausschließen. Die unter Verschluss gehaltenen Gerichtsakten sollten bis zum Ende des Prozesses vertraulich behandelt werden, hieß es in einem Antrag, den Verteidiger Robert Sanger beim zuständigen Berufungsgericht einreichte. Das Interesse an diesem Fall hänge in erster Linie "mit Voyeurismus und Unterhaltung" zusammen.

Die Medien sollten erst dann Zugang zu den Gerichtsakten erhalten, wenn das Verfahren abgeschlossen sei, hieß es weiter. Bisher wurden weder Einzelheiten der Anklageschrift veröffentlicht, noch ist bekannt, mit welchen Argumenten Jackson eine Einstellung des Verfahrens fordert. Die Verteidigung argumentiert, die Geheimhaltung sei nötig, um einen fairen Prozess zu gewährleisten. Jackson hat sich in allen Anklagepunkten für nicht schuldig erklärt. (APA/AP)

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