Pankl beschließt Aktienrückkaufprogramm

28. Juli 2004, 11:17
posten

Bis zu zehn Prozent des Grundkapitals können zurückgekauft werden - Mitarbeiterbeteiligung geplant

Wien - Der an der Frankfurter Börse notierte steirische Rennsport- und Luftfahrtausrüster Pankl Racing Systems, Bruck an der Mur, hat die Durchführung eines Aktienrückkaufprogramms beschlossen.

Der Vorstand macht von der in der Hauptversammlung am 26. März d.J. erteilten Ermächtigung Gebrauch, eigene Aktien im Umfang bis zu 10 Prozent des Grundkapitals - das sind 388.800 auf Inhaber lautende Stückaktien der Gesellschaft - zurückzukaufen, teilte das Unternehmen heute, Dienstag, ad hoc mit.

Das Rückkaufprogramm beginnt am 21. Juli 2004 und läuft voraussichtlich ein halbes Jahr, also bis zum 21. Jänner 2005. Der Rückkauf erfolgt schrittweise, "je nach Ermessen der Gesellschaft und abhängig von der aktuellen Marktsituation" und kann ohne Ankündigung endgültig oder vorübergehend gestoppt werden.

Mitarbeiterbeteiligung

Die zurückgekauften Aktien sollen für Mitarbeiterbeteiligungs- bzw. Optionsprogramme für das Management und leitende Mitarbeiter verwendet werden. Wie viele Personen in den Genuss der Beteiligungspapiere kommen, steht nach Angaben einer Pankl-Sprecherin noch nicht fest. Zudem sei man der Ansicht, dass der aktuelle Kurs (Montag-Schluss: 12,10 Euro) nicht den wahren Wert des Papiers ausdrücke.

Der Gegenwert für den Erwerb dieser Aktien darf den Börsenkurs nicht mehr als 20 Prozent unter- oder überschreiten. Als maßgeblicher Börsenkurs gilt der Schlusskurs für die Aktie der jeweiligen Wertpapierbörse innerhalb der letzten fünf Börsentage vor dem Erwerb der Aktien.

Der Rückkauf der Aktien findet über die Deutsche Börse/Prime Standard statt. Vor Durchführung dieses Rückkaufprogramms verfügt die Gesellschaft über 26.880 Stück eigene Aktien, das entspricht rund 1 Prozent des Grundkapitals. (APA)

Share if you care.