Österreichs Team droht Einreiseverbot bei Obdachlosen-Fußball-WM

20. Juli 2004, 19:27
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Schwedische Behörden wollen iranische und afghanische Asylwerber nicht einreisen lassen

Graz/Göteborg - Ein hochmotiviertes Team junger Kicker, die Österreich beim 2. internationalen Homeless World Cup (HWC) in Göteborg vertreten wollen, bangt zur Zeit um seine Teilnahme am Bewerb. Der Grund: Das "Team Afghan" aus Graz besteht aus afghanischen und iranischen Asylwerbern, die keine gültigen Reisepässe besitzen. Trainiert wird das Team vom ehemaligen Spieler des SK Sturm, Gilbert Prilasnig.

Heute Dienstag sollte HWC-Organisator Harald Schmied die Listen der Spieler bekannt geben, doch die schwedischen Behörden schalten bisher auf stur. Schmied, der den Bewerb, der Obdachlosigkeit bekämpfen und international ins öffentliche Bewusstsein rücken soll, in der der Kulturhauptstadt Graz 2003 gründete: "Die Hoffnung stirbt zuletzt. Jetzt kümmert sich sogar schon das Büro unseres Bundespräsidenten darum." (cms; DER STANDARD, Print-Ausgabe, 20.07.2004)

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