Die Affäre in der Diözese St. Pölten hat eine längere Vorgeschichte

27. Juli 2004, 19:46
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  • 30.10.03 Der Seminarist Ewald S. wird tot in der Alten Donau gefunden. Ob es sich um Suizid oder Mord handelte, ist bis heute ungeklärt. Auch ein möglicher Zusammenhang mit den folgenden Ereignissen ist nicht auszuschließen.
  • 10.11.'03 Der EDV-Techniker des Seminars entdeckt Pornos im Gemeinschafts-PC.
  • 28.11.'03: Regens Ulrich Küchl erstattet Selbstanzeige des Seminars über den Verdacht auf Zugriffe auf Kinderpornoseiten. Bischof Kurt Krenn informiert die Sicherheitsbehörden. Der Computer wird beschlagnahmt.
  • 24.06.'04 Hausdurchsuchung im Seminar, auch Privatcomputer beschlagnahmt.
  • 03.07.'04: Ein Exseminarist bezeichnet den Regens als schwul, für die Strafermittlungen ist das irrelevant, Küchl tritt jedoch zwei Tage später zurück.
  • 11.07.'04 profil veröffentlicht Fotos, die u. a. der Subregens beim innigen Küssen mit einem Mann zeigen. Auch Subregens Wolfgang Rothe tritt zurück.
  • 16.07.'04: Erhebungsbericht der Polizei fertig.
  • 19.07.'04: Der Staatsanwalt erhebt Anklage gegen einen Seminaristen aus Polen wegen Kinderpornobesitzes. (red; DER STANDARD, Print-Ausgabe, 20.07.2004)
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