Handyparken wird immer beliebter

22. Juli 2004, 15:36
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Amstetten plant mobile Gebührenentrichtung - Service wird genutzt, obwohl der Weg zum Parkautomaten teilweise günstiger wäre

Tulln/Amstetten - Parkgebühren mittels Handy unkompliziert zu entrichten wird derzeit in vier niederösterreichischen Städten - Tulln, Krems, Stockerau und Mödling - angeboten und von den Autofahrern immer häufiger genutzt.

Von der Benutzerfreundlichkeit der mobilen Gebührenentrichtung überzeugt, plant nun auch Amstetten das Handyparken ab Herbst zu ermöglichen. Bürgermeister Herbert Katzengruber versprach Anfang des Monats eine rasche Umsetzung in Zusammenarbeit mit der Betreiberfirma mobile-parking, die in Tulln und Krems bereits die Parksysteme realisierte. In diesen beiden Städten greifen immer mehr Autofahrer zum Handy als in die Geldbörse, um einen mobilen Parkschein zu lösen. Mittlerweile genügt sogar ein Anruf, um die Parkzeit automatisch zu starten und wieder zu stoppen, das manchen sehr lästige SMS-Schreiben entfällt. Besonders benutzerfreundlich ist Handyparken in Tulln, wo die Parkzeit minutengenau abgerechnet wird.

In Mödling und Stockerau wird das Gebührenkonzept von m-parking angewandt, wo anders als bei mobile-parking, SMS- beziehungsweise Telefonkosten zusätzlich zu entrichten sind. Dennoch wird der Service genutzt, obwohl der Weg zum Parkautomaten günstiger wäre. (die/DER STANDARD, Printausgabe, 20.7.2004)

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    foto: standard/cremer
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