Liberty Alliance erweitert Mitgliederstamm

29. Juli 2004, 13:13
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Zielist die Entwicklung eines offenen Standards für verteilte Netzwerkidentifikation

Die Liberty Alliance, ein globales Konsortium, das sich für die Entwicklung von Spezifikationen für eine offene, verteilte Netzwerkidentifikation sowie die Bereitstellung gewerblicher Werkzeuge zur Implementierung föderativer Identitäten und WWW-basierter Dienste engagiert, kündigte an, dass ihr sieben Organisationen als Sponsoren beigetreten sind. Diese umfassen einen der weltgrössten Chip-Hersteller sowie den politischen Nachrichtendienst für Unternehmen (BIPAC). Darüber hinaus sind drei bestehende Mitglieder der Liberty Alliance in die Ränge der Gönner aufgestiegen.

Sponsoren

Zu den neuen Sponsoren der Liberty Alliance gehören das Business Industry Political Action Committee (BIPAC), Gamefederation, Intel, Kayak Interactive, Mobile Telephone Networks (MTN), Oracle und Sharp Laboratories of America. Computer Associates, Giesecke & Devrient (G&D) und Trustgenix haben ihre Mitgliedschaft in den Gönnerstatus umgewandelt. Für die Liberty Alliance bedeutet der Beitritt dieser neuen Mitglieder branchenübergreifender Expertise - von Telekommunikations- und Unternehmenssoftware zu Gaming, Konsumelektronik, Unterhaltungselektronik und E-Government. Dank der Aufnahme dieser neuen Mitglieder umspannt Libertys globale Reichweite nun sechs Kontinente.

Manche Unternehmen durften bereits die ersten Früchte ihrer Investition in eine föderative Architektur ernten und staunten über das rasante Tempo, in dem die von Liberty festgelegten Spezifikationen Verbreitung fanden. Gönnermitglieder haben nicht nur Zugang zu den aktuellsten technischen Spezifikationen in puncto verteilter Netzwerkidentifikation, sondern auch zu wirtschaftlichen und geschäftspolitischen Richtlinien, die neue Geschäftsmöglichkeiten erschliessen, den Datenschutz verbessern und die Ausgaben für den Arbeitskräfteeinsatz reduzieren helfen. Liberty ist schon lange für die Festlegung von Standards bekannt, die den praxisnahen Ansprüchen früherer Mitglieder gerecht werden - ein Faktor, wenn es darum geht, Mitglieder beim erfolgreichen Abschluss von Geschäftsabkommen zu unterstützen.

Erfolg in der Gaming- und Unterhaltungs-Industrie

Unter den neuen Mitgliedern der Liberty Alliance befinden sich die in den Bereichen Elektronik, Gaming und Unterhaltungselektronik führenden Unternehmen Gamefederation, Kayak Interactive und Sharp Laboratories of America. Der Beitritt dieser Firmen untermalt Libertys Verbreitung in diversen Märkten sowie den von vertikalen Marktführern geschätzten Vorteil, die Liberty-Spezifikationen in ihre Geschäftstätigkeit einbinden zu können. Verbraucher steigen zunehmend auf digitale Unterhaltungsvorrichtungen und hochgradig vernetzte Haushalte um, was die Nachfrage nach innovativen Funktionen und hochindividuellen Diensten - z.B. Unterhaltungs-Content und massgeschneiderte Fernsehangebote - weiterhin ankurbelt. Die von Liberty etablierten technischen Spezifikationen und geschäftlichen Richtlinien sollen den Einsatz mobiler und digitaler Geräte netzwerkübergreifend erleichtern.

Gaming-Servicegruppe

Ferner wurde eine neue Gaming-Servicegruppe mit dem Auftrag ins Leben gerufen, Geschäftsmöglichkeiten für Gamers, die Gaming-Industrie und Netzbetreiber zu erschliessen - mit Schwerpunkt auf der Entwicklung und Implementierung von mit Liberty Alliance kompatiblen Diensten. Dieser Schritt soll Liberty dabei helfen, ihre Spezifikationen in der Gaming-Branche rasch zu verbreiten.

Globale Präsenz

Weltweit tätige Unternehmen schätzen die Vorteile, welche die Gönnerbeteiligung an der Liberty Alliance bringt, darunter Mitbestimmungsrechte an Spezifikationen, Richtlinien und Geschäftstätigkeiten im Zusammenhang mit der Netzwerkidentität sowie die Mitsprache bei Expertentagungen. An der Mitwirkung von BIPAC, Computer Associates, G&D, Intel, MTN, Oracle und Trustgenix lässt sich ersehen, dass die Liberty Alliance ihre globale Reichweite weiter ausbaut. Gleichzeitig vernachlässigt sie aber auch ihre wachsende Mitgliedschaft nicht, sondern baut diese in puncto Volumen und Tiefe weiter aus.

Die Liberty Alliance gab heute ebenfalls bekannt, dass dem Unternehmen kürzlich 11 Organisationen verschiedenster Standorte und Marktnischen als neue Geschäftspartner und angegliederte Mitglieder beigetreten sind, so dass die Mitgliederzahl mitunter auf 157 Aktivmitglieder angewachsen ist.

Näheres zum Liberty-Alliance-Projekt

Bei dem Liberty-Alliance-Projekt handelt es sich um ein Geschäftsbündnis bestehend aus rund 150 Unternehmen, wohltätigen Gesellschaften und Regierungsämtern in der ganzen Welt. Das Konsortium hat sich der Entwicklung eines offenen Standards für verteilte Netzwerkidentifikation verschrieben, der sämtliche aufkommenden und bestehenden Netzgeräte unterstützt. Die föderative Identität gibt Firmen, Regierungen, Angestellten und Verbrauchern eine einfachere und sichere Alternative zur Kontrolle der Identitätsdaten in der digitalen Wirtschaft von heute an die Hand. Darüber hinaus trägt die verteilte Identität massgeblich zur Förderung von E-Commerce, personalisierten Daten-Services und WWW-basierten Diensten bei. Die Mitgliederschaft steht allen gewerblichen und nicht-gewerblichen Organisationen offen. (red)

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