Clement diskutiert auf Münchner Medientagen über Pressefusionen

27. Juli 2004, 13:12
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Kooperation zwischen Kabelnetzbetreiber und TV-Sendern in Diskussion

Deutschlands Wirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD), der US-Wirtschaftsforscher Jeremy Rifkin und EU-Kommissar Günter Verheugen gehören in diesem Jahr zu den Gästen der Münchner Medientage. Clement werde dabei auf einem Print-Gipfel über neue Entwicklungen bei der Liberalisierung der Pressefusionskontrolle informieren, teilte die Veranstalter am Montag in München mit. Die Medientage (20. bis 22. Oktober) gelten als wichtigster Kongress dieser Art in Europa. Mehr als 5.000 Teilnehmer werden zu dem Branchentreff erwartet.

Digitalisierung in der Medienlandschaft

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen in diesem Jahr die Folgen der Digitalisierung in der Medienlandschaft. Experten aus Wirtschaft, Politik und Forschung wollen sich mit den Herausforderungen befassen, die sich durch neue Verbreitungswege ergeben. Dabei stünden neben den veränderten Wettbewerbsbedingungen durch neue Spartenprogramme und Bezahlinhalte auch künftige Werbeformen und mobile Datendienste auf der Tagesordnung, hieß es.

Kooperationsmöglichkeiten

Beim Mediengipfel sollen in diesem Jahr unter anderem künftige Kooperationsmöglichkeiten beim Digitalfernsehen zwischen TV-Sendern und Deutschlands größtem Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland zur Sprache kommen. Als Gäste werden unter anderem der neue ProSiebenSat.1-Chef Guillaume de Posch und "Focus"-Chefredakteur Helmut Markwort sowie der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) erwartet. Verheugen und Rifkin werden auf einem Zukunftsgipfel unter anderem die Wachstumschancen durch die EU-Osterweiterung diskutieren. (APA/dpa)

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