Segelboot kam in Stromleitung: Oberösterreicher überlebte Unfall nicht

21. Juli 2004, 09:35
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Segler wurde durch Stromschlag aus dem Boot geschleudert und starb im Wasser

Linz - Tödlich endete ein Segelausflug am Sonntagnachmittag für einen 47-jährigen Oberösterreicher. Der Mann war mit einem Ehepaar mit einen kleinen Segelboot auf der Enns unterwegs. Bei Kronstorf streifte der Mast des Bootes eine 30-Kilovolt-Leitung. Der Mann erlitt dabei einen tödlichen Stromschlag.

Der Bootseigentümer wurde schwer verletzt, dessen Gattin überstand den Unfall unverletzt. Das gab die Sicherheitsdirektion in einer Presseaussendung am Montag bekannt.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen dürfte entweder der Mast des Bootes die Leitung berührt haben oder ein so genannter Übersprungfunke einen Stromschlag ausgelöst haben. Die Begleiter versuchte noch den Motor des Schiffes anzuwerfen, um aus dem Gefahrenbereich zu gelangen.

Die Strömung trieb das Boot aber erneut auf die Leitung zu. Ein weiterer Stromschlag schleuderte den Segler vom Boot in die Enns. Der Mann erlitt dabei tödliche Verletzungen. Die 47-jährige Ehefrau, die den Unfall unbeschadet überstand, konnte durch Hilfeschreie, Passanten am Ufer alarmieren. Diese verständigten die Einsatzkräfte von Rettung und Feuerwehr, die die Bergung vornahmen. (APA)

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