Kommissionschef Fredy Mayer kann sich "alles vorstellen"

19. Juli 2004, 18:40
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Derzeitige Verpflegungsrichtlinie lasse großen Interpretationsspielraum zu

Wien - Für den Leiter der Zivildienst-Reformkommission Fredy Mayer sind alle Varianten einer Verkürzung denkbar. Seine Aussage von letzter Woche, dass er sich eine Verkürzung auf sechs Monate, wie sie die Opposition fordert, nicht vorstellen kann, schwächte Mayer im Ö1-"Mittagsjournal" ab. Er persönlich könne sich "alles vorstellen".

Ein auf sechs Monate verkürzter Zivildienst werde aber sehr wahrscheinlich für die 967 Organisationen, die Zivildiener beschäftigen, "sehr problematisch" werden, so der Präsident des Roten Kreuzes. Dann würden sich viele dieser Organisationen fragen müssen, "ob für sie ein Zivildiener noch interessant ist".

Auch die Bezahlung der Zivildiener wird in der Kommission Thema sein: Die derzeitige Verpflegungsrichtlinie lasse großen Spielraum für Interpretationen zu, sagte Mayer. (APA)

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