Alle philippinischen Soldaten abgezogen

20. Juli 2004, 14:08
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Schicksal der philippinischen Geisel weiter unklar

Manila - Die Philippinen haben den von Entführern im Irak verlangten Abzug ihres Kontingents abgeschlossen. Die letzten 34 Soldaten und Polizisten hätten am Montag die Heimreise angetreten, teilte Außenministerin Delia Albert in Manila mit. Die Geiselnehmer hatten mit der Ermordung des philippinischen Lastwagenfahrers Angelo dela Cruz gedroht, sollte Manila nicht bis zum 20. Juli sein Kontingent aus ursprünglich 51 Einsatzkräften abziehen. Geplantes Ende der Mission war der 20. August.

Das Schicksal des achtfachen Vaters Dela Cruz blieb am Montag zunächst unklar. Zuletzt war er in der vorigen Woche auf einer Videoaufzeichnung zu sehen. Darin hatte er seine baldige Heimkehr angekündigt, sobald das philippinische Kontingent abgezogen sei. Die Entscheidung der Regierung in Manila zum Rückzug war von den USA scharf kritisiert worden. Washington wolle die Philippinen aber weiter im Anti-Terror-Kampf unterstützen, hieß es. (APA/dpa)

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