Tornados fegten durch Deutschland

19. Juli 2004, 21:05
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Schwere Unwetter verursachten schwere Schäden und starke Störungen im Bahnverkehr

Hamburg - Schwere Unwetter mit starken Regenfällen und Sturmböen sind am Wochenende über große Teile Deutschlands hinweggezogen. Am Sonntagabend richtete eine Windhose am Niederrhein und im westlichen Ruhrgebiet Sachschaden in Millionenhöhe an. In Sachsen-Anhalt, Hessen und Niedersachsen wurden Keller und Straßen überflutet. Bereits am Vortag hatten schwere Unwetter in Nordrhein-Westfalen und Teilen Baden-Württembergs gewütet und starke Störungen im Bahnverkehr verursacht.

Am Sonntagabend war ein Gewitter am Niederrhein Richtung Nordosten gezogen, in dem sich ein oder sogar mehrere Tornados bildeten. Betroffen waren nach Angaben von Polizei und Feuerwehr vor allem Viersen, Duisburg, Oberhausen und Essen. Mindestens sechs Menschen erlitten leichte Verletzungen. Über anderen Städten Nordrhein-Westfalens, darunter Mönchengladbach, Krefeld und Münster, gingen schwere Gewitter nieder. Hier registrierten die Einsatzkräfte aber kaum ernsthafte Schäden.

In den von der Windhose betroffenen Städten wurden zahlreiche Bäume entwurzelt und Dächer abgedeckt. Viele Autos wurden durch umherfliegende Trümmer und Äste in Mitleidenschaft gezogen. Auch Oberleitungen der Bahn wurden beschädigt.(APA/dpa)

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    Dachteile des Stadttheaters fielen auf das Autodächer

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