Burgenland: Tödlicher Motorradunfall erst nach einem Tag entdeckt

20. Juli 2004, 19:30
2 Postings

Mann stürzte an einer schwer einsehbaren Stelle in den Straßengraben - Familie hatte bereits Vermisstenanzeige erstattet

Eisenstadt - Ein tödlicher Motorradunfall blieb am Wochenende im Nordburgenland fast einen Tag lang offenbar unbemerkt:

Ein 57-jähriger Motorradfahrer aus Schwechat (Niederösterreich) kam am Samstagnachmittag bei der Auffahrt auf den Autobahnzubringer Gols/Weiden von der Fahrbahn ab und stürzte an einer schwer einsehbaren Stelle in den Straßengraben.

Von Frau und Tochter entdeckt

Bei dem Unfall kam der Mann ums Leben. Der Verunglückte wurde am Sonntagnachmittag von seiner Ehefrau und seiner Tochter entdeckt, die bereits eine Vermisstenanzeige erstattet hatten, berichtete die Sicherheitsdirektion Burgenland.

Der Motorradfahrer war am späten Samstagnachmittag aus Podersdorf am See weggefahren. Beim Auffahren auf den Autobahnzubringer verlor er laut Exekutive aus unbekannter Ursache in einer starken Linkskurve die Kontrolle über die Maschine, streifte die rechte Seitenleitschiene und stürzte in den Straßengraben. Der 57-Jährige und sein Motorrad blieben etwa 50 Meter abseits der Fahrbahn in einer von hohem Gras umgebenen Buschgruppe liegen. Die Stelle war für andere Verkehrsteilnehmer schwer einsehbar.(APA)

Share if you care.