Reformkommission nahm Arbeit auf

19. Juli 2004, 18:40
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Opposition setzte sich durch: Zivildiener dürfen doch mitreden

Wien - Im Innenministerium hat Montag Nachmittag das Präsidium der Zivildienstreformkommission zum ersten Mal getagt. Dabei wurde die weitere Vorgangsweise fixiert, sagte der Vorsitzende der Kommission, Freddy Mayer, vor Journalisten. Auf Drängen der Opposition wird nun auch noch ein Zivildienstvertreter in das dann 15-köpfige Präsidium aufgenommen.

Die erste Vollversammlung der Kommission wird am 9. September stattfinden, erklärte Mayer. Bis dahin sollen vom Projektmanagement der Kommission Unterlagen aufbereitet bzw. eine erste Evaluierung der bisherigen Zivildienstleistungen vorgenommen werden. Auch die einzelnen Fachausschüsse sollen bis September bereits zusammengestellt werden.

Mayer gab zu bedenken, dass bei einer Verkürzung auf sechs Monate, wie es die Opposition fordert, wohl viele Trägerorganisationen keine Zivildiener mehr aufnehmen würden. Grundsätzlich sei aber "alles vorstellbar", bei einer starken Verkürzung müsse man aber entsprechende Ersatzmöglichkeiten schaffen. (APA)

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