Französische Elefantenhochzeit abgeblasen

27. Juli 2004, 13:12
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Bouygues und TF1 verzichten auf eine Beteiligung an Socpress - Geplante Allianz löste heftige Kritik bei Journalistengewerkschaften aus

Der französische Mischkonzern Bouygues und sein TV-Sender TF1 verzichten auf eine Beteiligung an der Verlagsgruppe Socpress ("Le Figaro", "L'Express"). Die geplante Allianz zwischen dem Flugzeugindustriellen Dassault, der 82 Prozent der Socpresse kontrolliert, und dem Bauunternehmen Bouygues, dem mit TF1 der größte französische Privatfernsehsender gehört, kritisierten Journalistengewerkschaften heftig. Laut französischen Medienberichten scheiterten die Verhandlungen zwischen daran, dass Bouygues seine Beteiligung an Socpresse binnen weniger Jahre auf 35 Prozent aufstocken wollte. Dassault wollte hingegen nur zehn Prozent verkaufen. (APA/DER STANDARD; Printausgabe, 19.7.2004)
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