Neue Viruskette nach Vogelgrippe-Serie möglich

23. Juli 2004, 12:06
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Weltgesundheitsorganisation fordert Impfungen für Arbeiter

Washington - Nach zahlreichen Fällen von Vogelgrippe in verschiedenen Ländern Asiens hat die Weltgesundheitsorganisation WHO zu Vorsorgemaßnahmen aufgerufen, die verhindern sollen, dass es zur Verbreitung neuer, dann auch für Menschen gefährlicher Virusketten kommt.

Zwar seien die jüngsten Fälle von Vogelgrippe bisher auf Geflügel beschränkt geblieben, teilte die WHO zum Wochenende in Washington mit. Sie brächten aber immer das Risiko einer Übertragung mutierter Viren auf Menschen und damit die Gefahr einer weltweiten Seuche mit, erklärte die WHO.

Impfungen für Arbeiter

Unter anderem müssten Arbeiter, die mit möglicherweise infiziertem Geflügel in Berührung kämen, geimpft werden. Eine rechtzeitige Vergabe von Impfstoff sei aber nur möglich, wenn die nationalen Gesundheitsämter in Laboren zuvor entsprechende Viren-Zuchten für die Analyse angelegt hätten.

Thailand, das beim Geflügelexport weltweit an vierter Stelle steht, hat in den vergangenen zwei Wochen über das Auftreten von Vogelgrippe in 15 seiner 76 Provinzen berichtet. Seit vergangenem Jahr wurde immer wieder auch von neuen Fällen aus China, Südkorea, Taiwan, Vietnam, Kambodscha und Indonesien berichtet.

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    Die Arbeiter und Arbeiterinnen auf Geflügelfarmen sind besonders gefährdet.

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