Besucherrekord bei Jazzfestival von Montreux

21. Juli 2004, 20:35
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220.000 Besucher an 16 Festivaltagen

Genf - Mit einem Besucherrekord ist das 38. Jazzfestival von Montreux zu Ende gegangen. Fast 100.000 Karten seien verkauft worden, teilten die Veranstalter zum Abschluss des Festivals am Samstagabend mit. Im Vorjahr waren es 86.000. An den 16 Festivaltagen kamen insgesamt 220.000 Besucher zu den teils kostenlosen Konzerten an den Genfer See. Zum Abschluss des Festivals sorgte unter anderem Seal für Stimmung, krönenden Höhepunkt des letzten Abends bildete Nina Hagen mit der Leipzig Big Band.

Unter anderen hatten seit dem 2. Juli Al Jarreau, Bobby McFerrin, Pattie Austin, Herbie Hancock, Chick Corea und Ute Lemper den Fans eingeheizt. Außerdem traten in Montreux Carlos Santana, Phil Collins, Faithless, Alicias Keys, Air, Deep Purple und Status Quo sowie B.B. King auf. In den drei offiziellen Konzertsälen spielten 135 Gruppen, beim kostenlosen Off-Festival waren es rund 180 Bands aller Stilrichtungen.

Im nächsten Jahr findet das Festival vom 1. bis 16. Juli statt. Schon jetzt liefen dafür die Vorbereitungen, teilten die Veranstalter am Sonntag mit. Unter anderem sei eine Delegation aus Singapur in Montreux gewesen, um eine künftige Zusammenarbeit zu besiegeln. Montreux werde dabei sein Know-how im kommenden März an ein Festival in Singapur exportieren. Zudem würden asiatische Kandidaten für den Piano-Wettbewerb 2005 ausgewählt. (APA/dpa)

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    Der britische Popstar Seal war nur einer der vielen hochkarätigen Musiker beim Jazzfestival von Montreux.

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