Hiddink oder Olsen?

26. Juli 2004, 15:55
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Matthäus bekundete erneut Interesse, hat aber noch immer keinen Anruf erhalten

Hamburg - Auch mehr als drei Wochen nach dem Rücktritt von DFB-Teamchef Rudi Völler ist noch keine Nachfolgeregelung für die deutsche Nationalmannschaft in Sicht. Die Spitzen des deutschen Fußballs hielten sich am Wochenende ebenso an den selbst verhängten Maulkorb-Erlass wie Guus Hiddink und Morten Olsen. Der Niederländer und der Däne gelten nach den Absagen von Ottmar Hitzfeld und Otto Rehhagel nach wie vor als erste Anwärter.

Hiddinkfühlt sich gegenüber PSV in der Pflicht

Von den beiden Ausländer-Kandidaten meldete sich über das Wochenende lediglich Hiddink zu Wort. Er fühle sich gegenüber dem PSV Eindhoven als Trainer und Sportdirektor in einer "moralischen Pflicht", seinen Vertrag zu erfüllen. Völlig ausgeschlossen hat der anerkannte Fußballlehrer ein Engagement beim DFB jedoch nicht. Dies gilt bisher auch für Olsen. Der dänische Teamchef enthielt sich jedoch gegenüber Medien jeder Stellungnahme.

Öffentlich geäußert hat sich hingegen erneut Lothar Matthäus, der von Franz Beckenbauer ins Spiel gebracht worden war. In einem auf Mallorca mit dem ZDF geführten Gespräch bekundete der deutsche Rekordnationalspieler und ungarische Nationaltrainer indirekt erneut seine Bereitschaft, sagte aber auch: "Ich habe bisher vom DFB keinen Anruf bekommen." (APA/dpa)

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