Riad: Vier Terrorverdächtige stellen sich nach Amnestieangebot

18. Juli 2004, 15:14
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Zur Aufgabe bereiten Extremisten soll Todesstrafe erspart bleiben

Riad - Dreieinhalb Wochen nach dem Angebot einer begrenzten Amnestie haben sich in Saudiarabien insgesamt vier mutmaßliche militante Islamisten gestellt, darunter ein Vertrauter von El-Kaida-Chef Osama bin Laden. Khaled bin Uda bin Mohammed al-Harbi wurde bereits Anfang der Woche aus dem Iran nach Saudiarabien gebracht, wie am Samstag bekannt wurde. Zuletzt habe ein gesuchter Terrorverdächtiger in Damaskus aufgegeben, teilten Behörden in Riad mit.

Die saudiarabische Regierung hatte am 23. Juni erklärt, Islamisten, die sich innerhalb eines Monats freiwillig stellen, drohe bei einem Gerichtsverfahren nicht die Todesstrafe. Saudiarabien war in den vergangenen Monaten Schauplatz einer Serie von Anschlägen, die sich vor allem gegen Ausländer richteten. Sie wurden Mitgliedern und Anhängern von Wl Kaida zugeschrieben. (APA/AP)

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