Schüssel: Kommissionspräsident teilt Aufgaben zu

26. Juli 2004, 14:34
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"Man wünscht sich kein Ressort" - Namen für Österreich-Kandidaten würden nur in den Medien kursieren

Wien - Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (V) hat am Samstag im ORF-Radio betont, dass sich Österreich kein Ressort in der neuen EU-Kommission wünschen könne. Nach der Wahl von Jose Manuel Durao Barroso zum neuen Kommissionspräsidenten in der kommenden Woche "beginnt er (Durao Barroso, Anm.) die Konsultierungen mit den 25 Mitgliedstaaten und da wünscht man sich kein Ressort. Das ist ausschließlich Sache des Kommissionspräsidenten, die Aufgaben zuzuteilen."

Die Personen-Vorstellungen will Schüssel nach der Ressort-Zuteilung dann mit Durao Barroso in den kommenden Wochen und Monaten diskutieren. "Es ist auch überhaupt kein Zeitdruck da", so der Kanzler. Namen für österreichische Kandidaten - wie Außenministerin Benita Ferrero-Waldner, Innenminister Ernst Strasser oder Wirtschaftsminister Martin Bartenstein (alle V) - kursieren laut Schüssel "nur in den Medien". (APA)

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