Glomser und Hamilton steigen ab

23. Juli 2004, 19:27
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Mit Hamilton verlor Armstrong einen Mitstreiter auf den Gesamtsieg - Auch der österreichische Saeco-Profi gab verletzungsbedingt auf

Lannemezan/Frankreich - Gerrit Glomser hat am Samstag als zweiter Österreicher bei der 91. Tour de France aufgegeben. Wenige Tage nach dem schwer gestürzten Rene Haselbacher beendete eine Stunde nach dem Start zur 13. Etappe in den Pyrenäen auch der Salzburger wegen der Folgen von Sturzverletzungen das Rennen vorzeitig. Abgestiegen sind auf der zweiten Pyrenäenetappe auch Tyler Hamilton (USA/Schulterblessur) und Haimar Zubeldia (ESP/Knie), der Gesamt-Vierte bzw. Fünfte des Vorjahres.

Hamilton, der als einer der Favoriten gehandelt worden war, musste etwa zur Halbzeit der 13. Etappe von Lannemezan nach Plaetau de Beille (205,5 km) aufgeben. Der Leader des Schweizer Phonak-Teams und Vorjahres-Vierte klagte schon seit einer Woche über anhaltende Rückenschmerzen und hatte am Freitag beinahe dreieinhalb Minuten auf Seriensieger und Topfavorit Lance Armstrong verloren. Hamiltons Schmerzen hatten nach einem Sturz bei der sechsten Etappe eingesetzt.

Glomser war auf der dritten Etappe in einen Massensturz verwickelt gewesen (Wunden am Rücken, Ellbogen, Knie), hatte sich gut erholt, aber nach einem weiteren Massensturz auf dem sechsten Abschnitt, der Haselbachers Ausscheiden zur Folge gehabt hatte, Muskelprobleme bekommen. Der Team-Masseur bekam dies nicht in den Griff, Glomser gab auf. "Ich will bei den Olympischen Spielen eine gute Leistung bringen und deshalb nichts riskieren", schrieb Glomser auf seiner Homepage glomser.at. (APA)

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    Der Chef bei Phonak, Tyler Hamilton, ist raus.

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