Christgewerkschafter: "Die ganze Zeche"

20. Juli 2004, 17:16
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FCG-Klein fordert Betriebspension für Beamte und Kürzung der Subventionen für Bauern und Gewerbetreibende

Wien - Die Christgewerkschafter verstärken ihre Kritik an der Pensionsharmonisierung. Der Vorsitzende der Fraktion Christlicher Gewerkschafter (FCG), Karl Klein, kritisiert im "profil", dass die Arbeitnehmer "die ganze Zeche" für die Pensionsharmonisierung zahlen müssen.

"Wenn es in Zukunft so ist, dass die Pensionsbeiträge der Gewerbetreibenden und Bauern aus dem Budget kofinanziert werden müssen, dann muss es weniger Subventionen für diese Bereiche geben", so Klein. Wenn mit den Bauern, den Gewerbetreibenden und den Ländern keine "gleichwertigen Lösungen" gefunden werden könnten, dann mache die Harmonisierung "überhaupt keinen Sinn".

Betriebspension für Beamte

Für die Beamten fordert Klein eine eigene Betriebspension, die neben der Grundpension vom Staat finanziert werden soll. Außerdem solle die Regierung endlich klar sagen, ob sie das bisherige Alimentationsprinzip für die Beamten beibehalten oder diese in ein Versicherungssystem überführen will. Klein: "Wenn man das Versicherungsprinzip will, dann bedeutet das volle Unfallversicherung, volle Krankenversicherung, Abfertigung, Zahlung in den Familienlastenausgleichsfonds und Arbeitslosenversicherung."

Mit einem Beamtenstreik rechnet Klein nicht: "Die Beamten sind nicht sehr streikfreudig." (APA)

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