Stau durch Unfälle auf Österreichs Autobahnen

19. Juli 2004, 10:04
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Behinderungen auch durch "Fly-over"-Umsiedlung

Wien - Auf Grund von Unfällen auf heimischen Autobahnen kam es Sonntag früh zu Staus und Behinderungen. Besonders betroffen war die Westautobahn (A1) in Niederösterreich Richtung Wien. Kurz vor der Auffahrt Böheimkirchen ereignete sich gegen 6.30 Uhr ein Unfall. Der Verkehr musste auf der ersten Fahrspur an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. "Schnell bildete sich ein Rückstau, der sich rasch aufbaute", berichtete ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Woitsch.

Auch auf der Südautobahn (A2) kam es zu Behinderungen. In der Steiermark behinderte in Fahrtrichtung Wien ein Unfall bei Gleisdorf/West den Verkehr. Ein Pkw, der aus bisher ungeklärter Ursache gegen 3.45 Uhr, von der Fahrbahn abkam, kam in einem unübersichtlichen Kurvenbereich am dritten Fahrstreifen zum stehen. Der ARBÖ-Informationsdienst meldete nur leichte Verzögerungen auf Grund des geringen Verkehrsaufkommens.

"Fly-over"-Umsiedlung sorgt für Stau

Bereits in der Nacht auf Sonntag brauchten zahlreiche Autofahrer, die in Wien Richtung Süden unterwegs waren, gute Nerven. Auf der Südosttangente (A23) wurde Richtung Südautobahn die "Fly-over"-Konstruktion aufgebaut. Im Baustellenbereich zwischen der gesperrten Ausfahrt Simmering und der Gürtelausfahrt kam es zu erheblichen Behinderungen. Der Verkehr wurde auf einem Fahrstreifen an den Bauarbeiten vorbeigeleitet. "Viele Urlauber nutzen die Nacht, um Richtung Süden aufzubrechen", erklärte Woitsch. (APA)

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