Gelbsuchtgefahr in Athens Lokalen

20. Juli 2004, 19:29
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Mediziner raten Olympiatouristen zur Schutzimpfung

Frankfurt am Main - Olympiatouristen sollten sich vor ihrer Reise nach Athen unbedingt gegen Gelbsucht impfen lassen. Grund sind schlechte hygienische Bedingungen in zahlreichen Restaurants der griechischen Hauptstadt sowie eine relativ hohe Verbreitung der gefährlichen Hepatitis-B-Viren in der Bevölkerung, wie Christian Schönfeld vom Berliner Institut für Tropenmedizin der Welt am Sonntag sagte.

Dem Bericht zufolge hat erst vor kurzem Griechenlands staatliche Gesundheitsbehörde für Lebensmittel in 703 von 1710 Restaurants und Imbisslokalen Athens mangelhafte hygienische Bedingungen bei der Speisenzubereitung festgestellt.

Infektionen mit Hepatitis A, der so genannten Reisegelbsucht, seien häufig die Folge von verunreinigten Nahrungsmitteln, warnte Schönfeld. Das Virus sei äußerst resistent und könne auch in unzureichend gekochten Lebensmitteln infektiös bleiben. Die Symptome von Hepatitis A ähneln denen eines grippalen Infekts. (AP, DER STANDARD Printausgabe 17/18.7.2004)

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