SPÖ spricht von "unglaublichem Skandal"

28. Juli 2004, 11:39
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"Parteipolitischer Hintergrund" für Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos offensichtlich

Wien - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos spricht im Zusammenhang mit der Frühpensionierung von ÖBB-Personalchef Wolfgang Moldaschl von einem "unglaublichen Skandal". Während alle anderen Arbeitnehmer durch die Pensionsreform zu "längerem Arbeiten für weniger Pension" gezwungen würden, werde "auf politischen Druck hin ein verdienter Bahnmanager mit 47 Jahren zwangspensioniert", meinte Darabos am Freitagnachmittag in einer Aussendung.

"Platz schaffen für Parteifreund"

Für Darabos ist der "parteipolitische Hintergrund dieser Maßnahme" offensichtlich. Die ÖVP, meint er trotz der Beteuerungen Kukackas, wolle "Platz schaffen für einen Parteifreund". Wie die "sehr transparenten Verfahren" unter der ÖVP aussehen würden, habe die Bestellung des früheren FPÖ-Klubdirektors Josef Moser zum Rechnungshofpräsidenten zuletzt gezeigt. (APA)

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