NASA-Satellit mit Verzögerung ins All

23. Juli 2004, 11:34
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Aufgabe der "Aura" ist die Erforschung der Erdatmosphäre

Los Angeles - Nach mehrfachen Verzögerungen hat die US-Weltraumbehörde NASA am Donnerstag einen Satelliten zur Erforschung der Erdatmosphäre auf die Reise geschickt. Sechs Jahre lang soll "Aura" mit seinen Instrumenten die Zusammenhänge zwischen der Zerstörung der Ozonschicht durch Schadstoffe und Klimaveränderungen untersuchen. Der Satellit wurde mit Hilfe einer Delta-Rakete vom US-Luftwaffenstützpunkt Vandenberg (Kalifornien) aus in den Weltraum befördert und umkreist nun die Erde in einer Entfernung von rund 700 Kilometern.

"Alles sieht so weit prima aus", sagte NASA-Vertreter Chuck Dovale erleichtert, nachdem der rund 3000 Kilogramm schwere "Aura" in den Orbit eingeschwenkt war. Insgesamt vier Mal hatte der Start innerhalb mehrerer Wochen wegen technischer Probleme verschoben werden müssen. Auch am Donnerstag gab es rund eine Stunde vor dem geplanten Abheben noch einmal eine Serie von kleineren Störungen, die aber rechtzeitig behoben werden konnten. (APA/dpa)

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