Späte Mutterschaft verringert Krebsrisiko

23. Juli 2004, 12:05
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Mediziner machen erhöhte Produktion des Hormons Progesteron verantwortlich

New York - Später Kindersegen verringert das Krebsrisiko von Frauen. Nach einer Untersuchung von US-Forschern reduzierten Frauen, die nach dem 35. Lebensjahr Nachwuchs zur Welt brachten, ihr Risiko für Eierstockkrebs im Vergleich zu kinderlosen Frauen um 58 Prozent.

Das ist ein weitaus größerer Schutz als der, den sich Frauen unter 25 Jahren (16 Prozent) durch die Mutterschaft erwarben. Frauen von 25 bis 30 Jahren hatten ein um 45 Prozent verringertes Risiko. Die Studie von Forschern um Malcolm Pike von der Universität von Südkalifornien wurde im Fachblatt "Fertility and Sterility" veröffentlicht.

Das Team glaubt, dass der Krebsschutz auf die erhöhte Produktion des Hormons Progesteron während der Schwangerschaft zurückzuführen ist. An der Studie waren 477 Frauen mit Eierstockkrebs und 660 gesunde Kontrollpersonen beteiligt. Eierstockkrebs wird wegen mangelnder Symptome meist erst im Spätstudium erkannt und ist für zwei Drittel der Betroffenen tödlich. (Apa)

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