Konkurrenz in Kommunikationsberufen

15. Juli 2004, 17:30
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Kooperations- und Konkurrenzmuster von österreichischen Journalisten und Journalistinnen und das Handbuch für den Webauftritt

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Konkurrenz in Kommunikationsberufen

Vor dem Hintergrund der Veränderungen im journalistischen Berufsfeld (Feminisierung, zunehmende Freiberuflichkeit, durch die neuen Technologien veränderte Arbeitsweisen und - abläufe) untersuchte Ulrike Weish für ihre Dissertation Kooperations- und Konkurrenzmuster von österreichischen Journalisten und Journalistinnen.

Die theoretische aber auch sehr praxisorientierte Analyse behandelt unter anderem, wie Gewinne und Verluste quer durch unterschiedliche Geschlechter-, Alters- und Hierarchiesegmente verhandelt werden und ist deshalb als sehr gute Reflexionsgrundlage für JournalistInnen aber auch für am Journalismus Interessierte sehr zu empfehlen.

Was die Unterschiede zwischen den Geschlechtern betrifft, auf die die Universitätslektorin und Kommunikationstrainerin immer wieder eingeht, ist zum Beispiel eine explizite Mobbing-Strategie, Frau zu unterstellen, sie hätte sich "nach oben geschlafen". Konkurrenzsituationen betreffend stellten Frauen u.a. fest, "dass sich Männer immer noch sozusagen solidarisieren, wenn es um die Frauen geht". (dy)

Ulrike Weish
Konkurrenz in Kommunikationsberufen
Kooperationsstrukturen und Wettbewerbsmuster im österreichischen Journalismus
Deutscher Universitäts-Verlag
Wiesbaden 2003
237 S. / 24,90 Euro
ISBN 3-8244-4541-7
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