Courtney Love in Privatklinik eingewiesen

16. Juli 2004, 10:40
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Geheimniskrämerei um Befindlichkeit der Sängerin - angeblich keine Drogen im Spiel - Prozesse laufen weiter

New York - Die amerikanische Rock-Sängerin Courtney Love ist erneut in eine Klinik eingewiesen worden. Dies bestätigte ihr Anwalt Michael Rosenstein in Los Angeles. Nähere Angaben zur Klinik und zum Zustand von Love machte der Anwalt nach US-Medienberichten vom Mittwoch nicht.

Laut Rosenstein hat Loves erneute Einweisung in eine Privatklinik an der Ostküste nichts mit ihren Drogenproblemen zu tun. Gegen die Witwe des Nirvana-Sängers Kurt Cobain läuft vor einem Gericht in Beverly Hills momentan ein Prozess wegen Besitzes verschreibungspflichtiger Medikamente. Zudem laufen Verfahren gegen sie in New York und Los Angeles wegen Körperverletzung.

Love war erst am Montagabend nach einem dreitägigen Aufenthalt aus einem Krankenhaus in Manhattan entlassen worden. Ein Notarztteam hatte sie am Freitag, ihrem 40. Geburtstag, aus ihrer Wohnung geholt, nachdem sie Augenzeugen zufolge Flaschen aus dem dritten Stock des Hauses auf die Straße geworfen hatte.

Sie wurde mit Handschellen auf einer Trage abtransportiert. Dabei erklärte sie den Sanitätern, dass sie gerade eine Abtreibung hinter sich habe. Loves Anwalt Rosenstein sagte dazu lediglich, Love habe sich "einer gynäkologischen Behandlung" unterzogen. (APA)

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