Ö3 muss nachsitzen vor Neustart von Kronehit - Radiotest verteilt Zensuren

23. Juli 2004, 14:13
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Setzen sich die Trends des ersten Quartals fort, könnte Ö3 mit dem Jubeln Probleme haben ...

Wild gerechnet wird seit Mittwoch bei den Dutzenden österreichischen Privatsendern und dem ORF: Am Donnerstag, zwölf Uhr mittags, werden die Ergebnisse des so genannten Radiotests veröffentlicht. Soll heißen: Wie viele hören was? Bis dahin wollen die passenden Zielgruppen gefunden sein, mit denen für die Presseaussendung Hörerschwund in Zugewinn umgejubelt wird.

Setzen sich die Trends des ersten Quartals fort, könnte Ö3 mit dem Jubeln Probleme haben. Wie berichtet gingen die Daten vor allem in Wien merkbar zurück.

Ö3, die "Cashcow" der Anstalt

Die Werbeumsätze von Ö3 zählen zu den wichtigsten Geldquellen des ORF, und das bei geringsten Kosten. Der Sender gilt als "Cashcow" der Anstalt. Den Sommer dürften sämtliche Verantwortlichen des Popradios also vor allem in Klausuren verbringen, wie man auf die gewohnten Quoten kommt.

Denn mit Jahresbeginn 2005 will die Mediaprint (Krone, Kurier) mit Kronehit noch einen Anlauf zu österreichweitem Privatradio starten. Das neue Gesetz erleichtert das ab Jahreswechsel spürbar. Deshalb beendete der Sender wie berichtet die geplante Partnerschaft mit Energy (siehe dazu: Kronehit bläst Fusion mit französischer NRJ-Gruppe ab).

In Wien verlor im ersten Quartal auch das spät, aber dafür senkrecht gestartete Radio Arabella im ersten Quartal deutlich. (Harald Fidler/DER STANDARD; Printausgabe, 15.7.2004)

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