Rauch-Kallat: "Größte Reform für Frauen"

20. September 2004, 20:56
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Entgegen der Kritik Prammers sieht Ministerin Schließen der Einkommensschere im Alter

Wien - Frauenministerin Maria Rauch-Kallat (V) hat die Kritik der Zweiten Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (S) an den Plänen zur Pensionsharmonisierung für Frauen zurückgewiesen. Es handle sich hier um "eine der größten Reformen für die Frauen in der Zweiten Republik", sagte Rauch-Kallat am Mittwoch. Prammer könnte froh sein, wenn sie in ihrer Zeit als Frauenministerin Ähnliches zu Stande gebracht hätte.

Die Kritik Prammers geht für Rauch-Kallat an den Fakten vorbei. Bemessungsgrundlage für vier Jahre der Kindererziehung werde nun das Medianeinkommen sein. Das sei mehr als manche Frauen verdienen. Wenn Frauen während dieser Zeit auch Teilzeitarbeiten, dann werde dieser Verdienst noch dazu gerechnet. Damit könne die Einkommensschere für die Frauen im Alter geschlossen werden. Prammer hatte kritisiert, dass den teilzeitbeschäftigten Frauen die Ausweitung der Durchrechnungszeit von 15 Jahren auf das gesamte Lebenseinkommen massive Verluste bringe. (APA)

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