Fischer empfing Voest-Lehrlinge

14. Juli 2004, 19:48
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Bundespräsident empfängt iranische Delegation im Burgenland

Wien - Bundespräsident Heinz Fischer hat am Mittwoch Voest-Lehrlinge in der Präsidentschaftskanzlei empfangen. Die Einladung zu diesem Treffen wurde während des Präsidentschaftswahlkampfes ausgesprochen.

Ein anderer Termin, ein Ständchen der Eisenbahnerkapelle auf dem Heldenplatz, wurde verschoben. Wie es aus der Hofburg hieß, sei dieser Termin bereits Ende der Vorwoche während der Staatstrauer aus Pietätsgründen verschoben worden.

Fischer zu Besuch im Burgenland

Sein erster offizieller Besuch in einem Bundesland führte Bundespräsident Heinz Fischer in Begleitung seiner Ehefrau Margit am Mittwoch ins Burgenland. Am Nachmittag wurde das Staatsoberhaupt zunächst in der Gemeinde Klingenbach begrüßt. Im Landhaus in Eisenstadt gab es danach eine Unterredung mit der Landesregierung. Nach einem kurzen Fußmarsch durch die Stadt nahm der Präsident an einem Empfang für eine iranische Delegation im Schloss Esterhazy Teil, die sich derzeit zu Wirtschaftsgesprächen im Burgenland aufhält. Am Abend steht ein Besuch der Premiere der Oper "Aida" im Römersteinbruch St. Margarethen auf dem Programm.

Ein solcher Besuch gebe auch die Gelegenheit, die Beziehungen an der Grenze etwas zu beobachten, sagte Fischer nach dem Treffen mit der Landesregierung. "Die Anwesenheit des Bürgermeisters von Sopron (beim Besuch in Klingenbach, Anm.) war so selbstverständlich und locker, dass man wirklich die Gewissheit gewinnt, dass diese regionale Zusammenarbeit sehr gut funktioniert." Die Tatsache, dass eine iranische Delegation im Burgenland sei, zeige, "dass die wirtschaftlichen Leistungen weit über die Nachbarländer hinaus wahrgenommen und anerkannt werden."

Bei einem Treffen mit der Landesregierung bekomme man einen Eindruck über das politische Klima im Burgenland "und darüber, dass offenbar alle politischen Kräfte stolz sind auf Fortschritte, die hier in den letzten Jahren und Jahrzehnten erzielt wurden", so der Bundespräsident, der auch hinzufügte: "Ich kann dem Herrn Landeshauptmann versprechen, dass das nicht mein letzter Besuch im Burgenland sein wird."

"Es ist eine Aufwertung und eine Auszeichnung, dass der erste Besuch, den der Herr Bundespräsident in einem Bundesland macht, in das Burgenland führt", erklärte Landeshauptmann Hans Niessl (S). Damit bleibe die gute Tradition, die es unter Bundespräsident Thomas Klestil gegeben habe, der das Burgenland auch mit Staatsgästen besucht hatte, weiter aufrecht. Der Bundespräsident sei bei seinem Aufenthalt in der gemischtsprachigen Gemeinde Klingenbach auch sehr beeindruckt gewesen vom partnerschaftlichen und freundschaftlichen Miteinander der Volksgruppen und von der kulturellen und sprachlichen Vielfalt des Landes, meinte Niessl. (APA)

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