Das Ende der langen Durststrecke

16. Juli 2004, 16:16
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Durchbruch für UMTS bis zum Jahresende erhofft - Handyriese Nokia ist zuversichtlich

Zuversicht verströmt der weltgrößte Handyhersteller Nokia über die Erfolgsaussichten der neuesten Mobilfunk-Generation (3G). Bis zum Jahresende soll die Zahl der User, die über UMTS und Co. telefonieren, von derzeit 5,9 Millionen auf weltweit 20 Millionen ansteigen. Diese Prognose gab der asiatische Nokia-Manager Mike Wang gegenüber der chinesischsprachigen Economic Daily News ab, berichtet der IT-Dienst DigiTimes.

Anstieg in der Nutzung

Der Anstieg in der Nutzung soll nach Angaben Wangs weltweit stattfinden. Zu den Telekom-Providern, die gegenwärtig 3G-Dienste anbieten, sollen weitere hinzukommen. Nach dem Bericht gibt es derzeit rund um den Globus 33 Telekoms, die einen 3G-Dienst anbieten. Bis zum Jahresende soll die Zahl der 3G-Provider auf 60 ansteigen, schätzt Wang.

Endgeräte

Getragen wird der Aufschwung auch von der Verfügbarkeit entsprechender Endgeräte. Gegenwärtig könnten Konsumenten bereits aus 40 verschiedenen Modellen auswählen, was die rasche Ausbreitung der 3G-Telefonie bis Jahresende begünstigt. Dass UMTS und Co. bisher nicht recht vom Fleck kamen wurde von den Providern der mangelnden Auswahl an geeigneten Handys angelastet. (pte)

  • Das Ende der langen Durststrecke: Der Durchbruch für UMTS und Co. wird bis zum Jahresende erhofft.
    bild. photodisc

    Das Ende der langen Durststrecke: Der Durchbruch für UMTS und Co. wird bis zum Jahresende erhofft.

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