Proteste gegen Einsatz von Wahlmaschinen

22. Juli 2004, 22:24
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Furcht vor möglichen Fehlerquoten und technischen Problemenn: 300.000 Unterschriften gesammelt

Washington - In den USA formiert sich Widerstand gegen den Einsatz von Wahlmaschinen bei der Präsidentschaftswahl im November. Hunderttausende unterzeichneten bisher in vielen US-Städten eine entsprechende Petition; am Dienstag fanden überdies zahlreiche Protestversammlungen aus Furcht vor möglichen Fehlerquoten und technische Problemen statt. "Wir haben mehr als 300.000 Unterschriften gegen die Maschinen zusammen", sagte der Vorsitzende einer Bürgerrechtsorganisation, Will Doherty.

Die Unterschriftenlisten sollen an die Verantwortlichen in 19 US-Bundesstaaten übergeben werden, in denen der Einsatz der Maschinen geplant ist. Rund 20 Prozent der etwa 156 Millionen Wahlberechtigten sollen im November von der elektronischen Urne Gebrauch machen.

Händische Nachzählung

Einige Staaten wie Kalifornien planen einen Ausdruck der Stimmabgaben, um diese später nachzählen zu können. Nach dem Desaster bei der Stimmenauszählung bei der Präsidentschaftswahl im Jahr 2000 hat die US-Regierung Millionen Dollar für die Modernisierung des Wahlsystems ausgegeben. (APA)

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