Olympia: Athen drohen auch während der Sommerspiele Stromausfälle

14. Juli 2004, 12:57
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Zu schwaches Leitungsnetz als Hauptproblem

Auch während der Olympischen Spiele ist Athen nicht gegen einen massiven Stromausfall gefeit. Griechenland könne die Schwächen im nationalen Elektrizitätsnetz nicht vor der Eröffnung der Spiele am 13. August beseitigen, sagte Evangelos Lekatsas, Vorstandschef des Netzbetreibers HTSO, am Dienstag in Athen.

Am Montag hatte ein Stromausfall in weiten Teilen Griechenlands ein Verkehrschaos ausgelöst. Rund sieben Millionen Menschen hatten bis zu sieben Stunden lang keinen Strom. Betroffen waren vor allem Athen und der Süden des Landes.

Hauptproblem sei das zu schwache Leitungsnetz, sagte Lekatsas. Bei Temperaturen von über 40 Grad Celsius hätten Millionen Menschen die Klimaanlagen eingeschaltet. Dies habe einen Generator nahe Athen überlastet. Andere Stromerzeuger im Norden Griechenlands seien daraufhin eingesprungen, aber das Leitungsnetz habe die Energie nicht transportieren können. Daher sei in einem Dominoeffekt die Stromversorgung ausgefallen. (APA/AFP)

Nachlese

Stromausfall in ganz Südgriechenland - Chaos in Athen - Tausende Menschen sind in U-Bahnen stecken geblieben - Nur Wochen vor Olympia-Start

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