Kritik an geplanter Untersuchung

15. Juli 2004, 10:34
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Diözese könnte Vorfälle selbst prüfen

Die am Montag nach einer Sitzung des Bischöflichen Konsistoriums getroffene Entscheidung, die Vorfälle im Priesterseminar St.Pölten diözesanintern prüfen zu lassen, stößt bei manchen auf Skepsis. Einem Bericht des Ö1-Mittagsjournals zufolge meinen Kritiker, dass Mitglieder des Kirchengerichts befangen sein könnten, denn der zurückgetretene Leiter des Seminars, Wolfgang Rothe, sei noch immer Stellvertretender Leiter des Kirchengerichts St.Pölten.

Der Kirchenrechtsexperte Luger Müller meinte dazu im Mittagsjournal "Eine Kommission, die der Diözesanbischof einrichtet, kann im Grunde nur seine Entscheidung vorbereiten. (..) Er kann nicht über sich selbst zu Gericht sitzen." (red)

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